Gleich 5 Trainer der Leichtathletikabteilung des TSV Meckenbeuren haben am 19. Oktober 2019 bei der Fortbildung des Württ. Leichtathletikverbandes Kinderleichtathletik Teil 2 in Langenargen teilgenommen. Klaus Bodenmüller, Agnes Zwisler, Gisela Hölzle sowie zwei potentielle Jungtrainer Julia und Moritz waren mit viel Spaß dabei.

Es ging um allgemeine Grundlagen der Kinderleichtathletik: Laufen, Springen und Gymnastik. Sehr kurzweilig führten die beiden Referentinnen durch den Lehrgang Sie zeigten viele Übungsformen, Spiele und Trainingsmethoden, bei denen (nicht nur) die jungen Athleten mit Spaß an die einzelnen Disziplinen herangeführt werden. Beim vorwiegend praktischen Teil gab es einige Übungen, die sicherlich in der ein oder anderen Form ins Training übernommen werden. Dabei war auch sehr viel Kreativität und Teamfähigkeit gefragt. Mit Anweisungen während dem Lauf mussten sich die Gruppen in der richtigen Anzahl zusammenfinden und entprechende Aufgaben erfüllen, z. B. 4 Personen, 8 Hände auf den Boden (also keine Füße oder andere Körperteile). Es geht, auch wenn teilweise neue lustige Figuren erfunden wurden.

Mit kleinen Abwandlungen können sie in fast allen Altersgruppen eingesetzt werden. Der TSV Meckenbeuren will versuchen, im Frühjahr 2020 wieder einen Lehrgang in den Gemeinde zu holen. Die Fortbildungen dienen ja nicht nur der Lizenzverlängerung sondern bringen viele neue Ideen und machen das Training abwechslungsreicher und interessanter.

200 Kinder aus ganz Oberschwaben waren am vergangenen Wochenende in Bad Waldsee beim Oberschwäbischen Bezirksfinale der Kinderleichtathletik am Start. Nur die jeweils 2 besten Mannschaften der Kreisausscheidungen reisten ins dortige Dochtbühlstadion. Mit den Vereinen, die unter anderem aus Stetten am Kalten Markt, Leutkirch, Riedlingen und Immenstaad kamen, war wirklich quer durch den ganzen Bezirk alles vertreten.

Der TSV Meckenbeuren qualifiizierte sich mit allen drei Altersgruppen für dieses Finale, wobei leider die Mannschaft U8 nicht die geforderte Mindestanzahl von 6 Athleten stellen konnte und somit zurückgezogen werden musste.

Die Mannschaft U10, die mit Paul Rauch, Maja, Kimberly Schaer, Theo Stemmler, Maren Scholz, Noah Denda und Moritz Hirscher am Start war, lieferte einen tollen Wettkampf und am Ende sprang ein hervorragender zweiter Platz heraus. Wenn man bedenkt, dass mit Noah und Moritz zwei Athleten am Start waren, die eigentlich sogar noch in der Altersklasse U8 an den Start hätten gehen dürfen, ist dieser zweite Platz noch höher einzustufen.

Auch unser U12er Mannschaft lieferte sich einen spannenden Fight mit den Kontrahenten. Quentin Roth, Niklas Denda, Paulina Karcher, Lina Kleiner, Jonas Leib, Jakob Start, David Dendler und Lukas Gierling als Gastkind aus Langenargen wurden am Ende mit nur einen einzigen Punkt auf die TG Bad Waldsee zweite und holte sich ebenso die Vize-Meisterschaft.

Bei der Siegerehrung in der Einzelwertung, die in der Klasse U12 durchgeführt, gab es bei den mitgereisten Eltern und beim Trainer Klaus Bodenmüller nochmals Grund zum Jubeln. Quentin Roth schaffte es doch tatsächlich auf Platz eins bei den Jungs und Lina Kleiner kam auf Platz 6 bei den Mädchen.

Herzlichen Glückwunsch an alle Athleten zu diesen Leistungen.

Richtige Überraschungen gab es bei den IBL-Mehrkampfmeisterschaften am 28.+29.09.2019 in Weingarten, die für die Altersklassen U14 bis zu der Aktivenklasse ausgetragen wurden (IBL = Internationale Bodenseeleichtathletik der Bodensee-Anrainerstaaten). Bei den jüngeren Jahrgängen wurden die Mehrkämpfe als landesoffene Mehrkampfmeeting gewertet. Zwar hatte teilweise starker Gegenwind Topzeiten regelrecht "verblasen", aber das Organisationsteam versuchte alles, den Wettkampf trotz der teils  riesigen Teilnehmerfelder und der dadurch entstandenen Engpässen bestens durchzuziehen.

In der Altersklasse U14 sorgten die Mädels schon bei der ersten Disziplin - dem Hochsprung - für einen Knaller. Mara Kleiner (W13), Rebekka Feirle und Eva Stemmler (beide W12) puschten sich regelrecht gegenseitig von Höhe zu Höhe und stellten alle drei neue Bestleistungen auf. Rebekka überraschte mit einer Steigerung auf 1,36m (+14cm), Eva steigerte sich um 10cm auf 1,28m und Mara brillierte mit einem tollen Flopp über 1,32m (+4cm).

Auch beim Ballwurf (200g) zeigten sie solide Leistungen und Bestweiten: Mara 24,5m, Rebekka 24m und Eva 21m. Tolle Leistungen nahe an ihre Bestzeiten gab es auch beim 75m-Lauf, obwohl sie gegen den Wind ankämpfen mussten. Rebekka lief nach 11,07sec, Mara nach 11,37sec und Eva nach 12,42sec ins Ziel. Beim abschließenden Weitsprungwettbewerb konnte sich Mara mit 4,28m nochmal über eine neue Bestleistung freuen. Und auch Rebekka (4,19m) und Eva (3,73m) komplettierten mit ihren Weiten ihre starken Mehrkampfergebnisse. 

Am Ende des Mehrkampfes wurde Rebekka Feirle in der AK12 mit einem starken Ergebnis von 1.630Pkt. in einem großen Teilnehmerfeld mit der Bronzemedaille belohnt. Gemeinsam mit Eva Stemmler (1.383Pkt.) und Mara Kleiner (1.595Pkt.) wurden sie auch noch in der Mannschaftswertung regelrecht mit dem 2. Platz und der Silbermedaille "überrascht". Ihre Mannschaftsleistung ( ist umso beeindruckender, da zum Titelgewinn lächerliche 10 Punkte gefehlt haben.

Ein "alter Mehrkampfhase" ist quasi schon Charlotte Gann (U16/W14). Mit 3 Bestleistungen beim Hochsprung (1,36m), Kugelstoßen (7,40m) und Speerwerfen (22,80m) toppte sie beim 4- und 7-Kampf ihre bisherigen Ergebnisse, obwohl sie beim Weitsprung wegen Anlaufproblemen deutlich Punkte verlor. Sehr beeindruckt hat sie nicht nur ihre Konkurrenz  beim abschließenden 800m-Lauf. Charlotte übernahm sofort die Führung und baute schon auf den ersten 100m einen deutlichen Vorsprung auf. Sie lief ihr eigenes Tempo und baute ihren Vorsprung im Ziel auf 10sec. aus. Unglaublich ist ihre Zeit von 2.33,86min am Ende eines erfolgreichen Mehrkampftages. Ihre Bronzemedaille hatte Charlotte  mehr als verdient. (4-Kampf: 1.663Pkt., 7-Kampf: 3.004Pkt.)

Im Mehrkampfmeeting der AK U12 kam der nächste "Knaller" durch Quentin Roth (M11). Mit außerordentlichen Leistungen und Bestleistungen beim 50m-Sprint (7,57sec.), beim Hochsprung (1,32m) und Schlagball (43m) und einem tollen weiten Sprung auf 4,33m sammelte er im Vierkampf unglaubliche 1.557Pkt. Mit dieser Punktzahl gewann er souverän den Wettbewerb.

Bei den Mädchen U12 gingen Lina Kleiner (W11) und Paulina Karcher (W10) im Vierkampf an den Start. Eine tolle Leistungssteigerung hatte Lina beim Hochsprung auf 1,14m. Auch den Schlagball schleuderte sie auf ihre Bestmarke von 25m. Mit ihren Leistungen beim Weitsprung (3,31m) und beim 50m-Sprint (8,74sec. bei 2m Gegenwind) sammelte sie 1.277 Pkt. Die ein Jahr jüngere Pauline absolvierte ihren ersten 4-Kampf und sammelte vor allem mit ihrem Wurf auf 20m und beim Weitsprung (2,89m) am meisten Punkte. Beim 50m-Sprint kam sie nach 9,14sec ins Ziel und auch bei ihrem ersten Hochsprungwettkampf übersprang sie gute 98cm. Im Gesamtergebnis kam sie auf ein tolles Ergebnis von 1.004Pkt.

Die Trainer Gisela Hölzle, Peter Banholzer und Klaus Bodenmüller waren begeistert von den tollen Ergebnissen ihrer Athleten und freuen sich riesig, dass das Training Früchte trägt. Zum Abschluss gibt es am 5. Oktober nochmals die LG-Mehrkampfmeisterschaften in Tettnang und hoffen, dass hier wieder viele am Start sind. Und am 06.10. geht es im Rahmen der Bambini-Liga für die qualifizierten Mannschaften zum Finale nach Bad Waldsee.

 

 

 

 

Nach zwei Jahre ging es mit den jüngeren Schülern der LG-Vereine  vom 11.-13.10.2019 nach Bromatsreute auf die Hütte. Dort, wo sich Fuchs und Hase "gute Nacht" sagen und jeder glaubt, er ist auf dem "falschen Weg", dort liegt die Hütte am Wald, direkt an einem Wanderweg am Pfänder, 100m hinter der Grenze von Deutschland/Österreich. Dieses Jahr waren 13 Meckaner und 6 Kehlener Schülerinnen und Schüler dabei. 

Nachdem die Kinder ihre Matratzenlager bezogen hatten, gab es erstmal Abendessen. Danach traf man sich an der Tischtennisplatte oder in den Nachbarzimmern und "ruckzuck" war Mitternacht schon vorbei, als die Trainer zur Ruhe ermahnten....Spätestens um 6e war die Nacht auch schon wieder vorbei, als die erste "Elefantenhorde" durch die Hütte polterte, bis der Staub aus den Ritzen fiel. Frühstück gab es trotzdem erst wie geplant um 8e.

Nach dem Spüldienst traf man sich zur Wanderung. Der Proviant wurde auf die Rucksäcke verteilt, die Schuhe geschnürt und dann ging es los. Bei traumhaftem Wetter und genialer Fernsicht ging es 7km bergauf und bergab über Möggers hinauf zum Skywalk-Park... Ein geplanter kleiner Umweg, aber wir waren ja auch zum Wandern gekommen :) . Begeisterung kam bei den Kindern auf, als sie mibekamen, wohin unser Weg eigentlich ging. Im Park ging es über den Baumwipfelpfad, hinauf zum Aussichtsturm, durch den Geschicklichkeitsparcour und die Rutsche wieder hinab. Auch die Brille, die im Parcour in 30m Höhe plötzlich von den Ohren rutschte, konnte nach einem gestarteten Suchtrupp relativ schnell unversehrt wieder aufgefunden werden. Die Kinder konnten danach den restlichen Park erkunden und erfreuten sich an den vielen Möglichkeiten, die geboten waren. Ob ihnen auch die traumhafte Fernsicht in Erinnerung blieb oder ob sie nur die Trainer genossen, bleibt fraglich. :) 

Gegen 4e waren alle Kinder zum Rückmarsch "eingesammelt" und schon nach knapp 3km erreichten wir wieder Bromatsreute. Nachdem sich alle mit Maultaschen und Kartoffelsalat gestärkt hatten, ging es zum traditionellen Hüttenspiel. 30 Zettel waren in der Hütte versteckt, 30 Aufgaben hatten die Trainer vorbereitet. Die Kinder wurden in 4 Gruppen aufgeteilt, dann wurde gewürfelt und die entsprechende "Nummer" gesucht. Zur Erfüllung der Aufgabe musste die komplette Gruppe zum Trainerteam zurück. Singt uns ein Weihnachtlied, reimt einen Vierzeiler, Mohrenkopfwettessen, Scherzfragen, Eierlaufen, "Turm des Schweigens" bauen, Montagsmaler... die Aufgaben waren vielseitig und lustig. Belohnt wurden am Ende alle Kinder mit einem süßen Tütchen. Bewegung hatten sie an diesem Tag genug - die zweite Nacht verlief jedenfalls deutlich ruhiger und vorallem länger :) . Um die Mittagszeit wurden dann alle von den Fahrdienst-Eltern wieder abgeholt. Wem nicht schon im Auto die Augen zufielen, den holte es spätestens Zuhause ein, die meisten nutzten den Sonntagnachmittag mit einem kleinen Nickerchen, um sich von dem Wochenende zu erholen :) .... und die betreuenden Trainer stellten wieder fest: Die Schülerhütte war wieder ein absoluter Erfolg! 

Hütten-Impressionen:

Vergangenen Sonntag fanden in Aulendorf die IBL-Meisterschaften der Altersklassen U14 und U16 statt. Hier traf sich derLeichtathletiknachwuchs aus den Anrainerstaaten des Bodensees um seine Meister zu ermitteln.

Mit einer kleinen Mannschaft reisten unsere Leichtathleten an.

Moritz Roth (M15) überzeugte wieder mit seiner Sprintfähigkeit beim 100m-Lauf. Nach 12,82sec kam er ins Ziel und wurde mit dem Vize-Titel belohnt. Die zweite Silbermedaille wurde ihm für seinen 80m-Hürdenlauf überreicht. Mit 13,60sec stellte er eine neue Bestzeit auf. Medaille Nummer drei - dieses Mal in Bronze - gewann er beim Weitsprung. Nachdem er seine bisherigen Anlaufprobleme einigermaßen in den Griff bekam, hatte er zwei weite Sätze über die 5m-Marke. Sein weitester Sprung ging auf 5,17m.

In der Altersklasse W13 ging Mara Kleiner an den Start. Flott unterwegs war sie beim 75m-Lauf. Hier gab es mit 11,34sec eine neue Bestleistung. Mit dieser Zeit hätte sie es in den B-Endlauf geschafft. Leider gab es zwei weitere Läuferinnen mit der gleichen Zeit, so dass das Los entscheiden musste, leider kam Mara nicht zum Zug. Beim Weitsprung schaffte sie erst beim dritten Anlauf einen gültigen Versuch und blieb mit der Weite von 4,09m deutlich unter den Möglichkeiten. Ihre Trainingssprünge gingen deutlich weiter . Bei ihrer Lieblingsdisziplin, dem 60m-Hürdenlauf,  blieb Mara  bei der Vorbereitung an einer Hürde hängen und stürzte. Etwas eingeschüchtert ging sie daher an den Start und fand leider nicht mehr in den 3er-Rhythmus, der im Training zuvor problemlos klappte. Umso bemerkenswerter war noch die Zeit von 12,16sec.

Viel vorgenommen hatte sich auch Marwin Hafner (M12), nachdem er sich schon im letzten Wettkampf in Top-Form zeigte. Sehr starke Konkurrenz hatte er beim Hochsprung. Mit übersprungenen 1,35m belegte er den 5. Platz.   Auch beim Ballwurf kam er nahe an seine Bestweite ran, sein weitester Wurf ging dieses Mal auf 41,5m. Voll überzeugt hat er mit seiner Leistung beim 60m-Hürdenlauf, wo er sehr gut den 3er-Rhythmus fand. Mit 10,88sec konnte Marwin seine bisherige Bestleistung deutlich verbessern. Leider schrammte er mit Platz 4 hier knapp an der Medaille vorbei.

Nach dem Wettkampf ist vor dem Wettkampf: bereits am kommenden Wochenende stehen die IBL-Mehrkämpfe in Weingarten an (28.+29.09.). Eine Woche später geht es weiter mit den "kleinen" Mehrkämpfen bei den LG-Meisterschaften (05.10.) in Tettnang und unsere Jüngsten treten am 06.10. im Bezirksfinale der Kinderleichtathletik in Bad Waldsee an. Endspurt und viel Erfolg!